weibl. B: SV Schermbeck - SSV Gartenstadt 16:21 (6:9)


Am Samstag Nachmittag fuhren die Mädchen des SSV Gartenstadt nach Schermbeck um dort den nächsten Sieg zu erlangen. Obwohl der Kader durch Verletzungen und Erkrankungen geschwächt war, ließen die Mädels sich nicht aus der Ruhe bringen. Mit dem 18:14 Sieg aus der Hinrunde war sowohl für Spielerinnen, als auch für Trainer klar, dass die nächsten 2 Punkte auf das Konto von Gartenstadt gehen würden. Und diese Entschlossenheit zeigte sich auch auf dem Spielfeld. Nach wenigen Minuten konnte der SSV durch schnelles Spiel die Schermbecker Abwehr aus dem Gleichgewicht bringen und so punkten; Spielstand 3:1. Doch die Abwehrleistung der Mädels ließ zu wünschen übrig, sodass sie ihren Gegnerinnen das Leben nicht gerade schwer machten. Dazu kam dann auch noch, dass die Chancenverwertung Gartenstadts einem schlechten Scherz glich. Die eine verwirft frei vorm Tor, die andere wirft der Torhüterin direkt in die Arme und die nächste 2 Meter neben das Tor. Am Spielfeldrand konnte man den Trainer verzweifeln sehen. Doch die Führung ließen sich die Gartenstädterinnen dennoch nicht nehmen und gingen zur Halbzeit mit einer 9:6 Führung in die Kabine.

In der 2. Halbzeit schien es fast so, als hätten die Mädchen nichts aus der 1. Halbzeit gelernt. Durch einfache, billige Wechsel konnten die Schermbeckerinnen immer noch Tore erzielen, da die SSV-Mädchen diese nicht ganz in den Griff bekamen. Doch im Angriff wurde besser gezielt, sodass die Führung auf der richtigen Seite blieb. Als es dann nach etwa 15 Minuten gespielten Minuten 20:12 für den SSV stand, glaubten die Mädchen sich sicher zu fühlen und ließen die Konzentration schweifen. Also ergriff der Gegner seine Chance und konnte innerhalb weniger Minuten auf ein 20:16 aufholen. Für einen Sieg reichte es glücklicherweise nicht mehr, doch der SSV bekam einen kleinen Tritt in den ... Dennoch gewann der SSV Gartenstadt mit 21:16 gegen den SV Schermbeck.

Nächsten Samstag begrüßen die Mädels dann die Gäste aus Überruhr und können hoffentlich die nächsten Punkte einsacken. (Emilie Lipok)

Es spielten: Heisterkamp (TW), Dostal, Felde (1), Kerzel (4), Lipok (4), Meinert, Nolden (4), Puvogel (2), Soares (1) und ten Eicken (5)